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Das Markgräflerland im äußersten Südwesten der Republik wird wegen seines milden und südlichen Klimas oft als die Toskana Deutschlands bezeichnet. Es liegt zwischen Rhein und den Schwarzwaldhöhen, schließt südlich an den Breisgau an und reicht bis nach Basel.


Seine märchenhafte Landschaft ist gekennzeichnet durch Weinberge, sanften Hügel und flachen Täler, Wiesen, Obstanlagen und Wälder. Im Markgräflerland wird der bekannte „Gutedel“ angebaut und in einigen Orten auch „Burgunder“. Neben heimischen Pflanzen gedeihen hier auch Oleander und Hibiskus. Ihre höchste Punkte erreicht die Region mit dem Belchen und dem Blauen.

 

Schon die alten Römer wussten diese Gegend wegen ihrer Thermalquellen zu schätzen. Teile der römischen Bäderkultur sind in Bad Bellingen und Badenweiler zu erleben.
Die „belinea Therme“ in Bad Bellingen wird von insgesamt drei heilkräftigen Quellen gespeist. Das Wasser wird aus einer Tiefe von 600 bis 1.200 Metern Tiefe gefördert. Einen besonderen Genuss verspricht die Salzgrotte mit Salz aus dem Toten Meer, das an die Luft abgegeben wird und vom Körper aufgenommen werden kann. Der Effekt gleicht dem eines Kurzurlaubes am Meer.
Auch in Badenweiler, dem elegant und vornehm anmutenden Ort, hat die Bäderkultur eine alte Tradition. Die moderne „Cassiopeia Therme“ bietet neben verschiedenen Innen- und Außenbecken und Saunalandschaft auch ein Römisch- Irisches Bad. Das Außenschwimmbecken bietet Blick auf den Kurpark und die römische Badruine mit Überresten einzelner ihrer architektonischer Bestandteile.
Im weitläufigen Kurpark, einem der schönsten deutschen Parkanlagen, gedeihen viele südländische Pflanzen.
In Badenweiler endet der „Bettlerpfad“, ein historischer Wanderweg, der von Merzhausen bei Freiburg im Breisgau kommend, über 27 Kilometer durch eine wunderschöne Natur- und Kulturlandschaft führt. Er ist gut beschildert und gliedert sich in fünf Etappen unterschiedlicher Steigung und Länge.

 

Im Weinbaugebiet Markgräflerland schmiegen sich die Orte idyllisch an die Weinberge, dominieren satte Farben und warten Gasthöfe sowie Straußenhöfe mit traditioneller Hausmannskost oder Spezialitäten aus der Region auf. Viele der Städte und Gemeinden sind anerkannte Erholungsorte und wie geschaffen dafür, entspannt Urlaub oder Ferien zu machen. Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Pensionen oder Privatzimmer stehen ihren Gäste zu jeder Zeit offen und bieten immer ein gutes Töpfchen edlen Weines an. Wanderwege um und durch die Weinberge lassen den Besucher an der Schönheit der Landschaft teilhaben.

 

Bedingt durch seine Geschichte ist das Margräflerland auch eine Region der hoch- und spätmittelalterlichen Burgen und Schlösser, von denen leider nur ein Teil die Zeit überdauerte.
Die kleine aber spannende Burg Neuenfels beispielsweise, weitab von Straße und Verkehr, ist durch einen gut halbstündigen aber bequemen Fußmarsch zu erreichen. Die kleine Festungsanlage diente hauptsächlich zu Wohnzwecken und gibt den Historikern noch heute Rätsel auf. Ungeklärt ist der mysteriöse Tod aller Bewohner der Burg Ende des 16. Jahrhunderts.
Oder Schloss Bürgeln, das sich auf 700 Metern Höhe auf einem Ausläufer des Blauen befindet und auf Fundamenten einer alten Burganlage errichtet wurde.